ASICS Dynaflyte auf dem Rasen

ASICS Dynaflyte im Test: Der neue Maßstab für Laufschuhe ?

Anfang Juli hat ASICS mit einer großen Werbekampagne und dem dazugehörigen Slogan Don’t run, fly! das neue Laufschuhmodell ASICS DynaFlyte auf den Markt gebracht. Der Schuh soll die Leichtigkeit eines Wettkampfschuhes mit dem Komfort eines Dämpfungsschuhes vereinen. Ein interessantes Konzept für einen Laufschuh, den ich in den letzten Wochen ausführlich testen konnte.

FlyteFoam: Was steckt hinter der neuen Produkttechnologie?

Die Zwischensohle eines Laufschuhes besteht in der Regel aus dem sogenannten EVA-Material. Hierbei handelt es sich um ein leichtes Kunststoffmaterial mit besonderen Dämpfungseigenschaften. Durch die hohe Belastung der Zwischensohle ist aber die Langlebigkeit des EVA-Materials begrenzt, weshalb die Hersteller empfehlen, dieses regelmäßig (nach 600 – 1000 km) zu wechseln.

An dieser Stelle setzt ASICS an: Mithilfe der FlyteFoam-Technologie hat das Unternehmen eine neue Zwischensohle entwickelt, die 55 % leichter als der Industriestandard (EVA) ist. Obwohl sie leichter ist, ist die Dämpfung laut ASICS gleich hoch; und die integrierten Verstärkungsfasern sorgen dafür, dass die Mittelsohle nach jedem Lauf ihre ursprüngliche Form wieder einnimmt und dementsprechend auch länger halten soll.

Der ASICS DynaFlyte im Laufeinsatz

Da war es nun, das Paket mit dem neuen DynaFlyte Laufschuh. Beim Auspacken machte sich sofort das geringe Gewicht bemerkbar, da dieser Schuh leicht in der Hand lag. Die graue Variante war mal etwas anderes, dennoch gefiel mir der Schuh auf den ersten Blick. Für den ersten Lauf wählte ich gleich einen Langlauf mit 28 Kilometern. Getreu dem Motto: Wenn schon testen, dann aber richtig.

Beim Reinschlüpfen in den Schuh fiel mir das weiche Innenmaterial auf, das ich von ASICS-Schuhen bisher nicht kannte bzw. als etwas fester in Erinnerung hatte. Der ASICS DynaFlyte mein erster Schuh, der in Richtung Wettkampfschuh ging. Der Umstieg war auf den ersten Kilometern etwas gewöhnungsbedürftig, da der Schuh nicht nur extrem leicht, sondern auch wesentlich flexibler im oberen Aufbau ist und mit 8 mm eine sehr geringe Sprengung besitzt. Die Kilometer des ersten Testlaufs und weiteren Läufe ließen sich ohne Probleme bewerkstelligen und auch der Slogan „Don’t run, fly!“ kommt nicht von ungefähr.

Mit so einem leichten, aber auch bequemen Schuh lässt es sich – zumindest subjektiv – angenehmer über den Asphalt laufen.

Fazit

Der ASICS DynaFlyte hat mich in Bezug auf Leichtigkeit und Dämpfung. Deshalb werde ich in Zukunft bei Wettkämpfen bis zum Halbmarathon auf den neuen ASICS-Laufschuh setzen. Bei längeren Strecken bevorzuge ich mehr Stabilität im Schuh, da ich dann leicht müde werde und subjektiv einfach ein besseres Gefühl habe.

Trotz meines positiven Fazits hat der DynaFlyte auch einen Wermutstropfen: der Preis. Mit einem UVP von 169 € befindet sich der Schuh im Premiumsegment. Forschungsaufwand und die neue Technik rechtfertigen zwar den Preis, jedoch ist dieser schon ziemlich stolzer Preis für einen Laufschuh.

Ich kann abschließend nur empfehlen, den ASICS DynaFlyte mal im Fachhandel auszuprobieren, und hoffe, dass mein Testbericht euch weiterhelfen konnte. Falls ihr noch Fragen oder Anmerkungen habt, nutzt gerne die Kommentarfunktion.

Weiterführende Links:

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Benjamin

Moin aus Hamburg. Ich bin Benjamin und schreibe auf Laufmix seit 2014 über die Themen Laufen, Triathlon, Gadgets und Reisen. Außerdem zu finden auf Instagram, Facebook und Twitter. Paypal-Kaffeespende.

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