[Tipps] Drohne fliegen in Japan: Das musst du beachten!

Du möchtest wissen, was du bei dem Fliegen deiner Drohne in Japan beachten musst? Und hast du dich vielleicht schon gefragt welche Einreisebestimmungen es für Drohnen nach Japan gibt?

Ich nehme meine Drohne auf allen meinen Sportreisen mit und hatte vorab selber viele Fragezeichen. In diesem Artikel habe ich dir kurz die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Einreise nach Japan

Die Einreise mit deiner Drohne nach Japan ist ohne Probleme möglich und es müssen meines Wissens keine Besonderheiten beachtet werden. Allerdings solltest du dich vorab über die Mitnahme der Lithium Akkus bei deiner Fluggesellschaft erkundigen. In der Regel ist Anzahl der Akkus, die mitgenommen werden können begrenzt und z.B. gehört auch eine Powerbank zu den Lithium Akkus.

Darüber hinaus empfehle ich dir, die Drohen im Handgepäck zu transportieren und für die Akkus spezielle, feuerfeste Transporttaschen zu kaufen.

Wo darfst du in Japan Drohne fliegen?

Als Drohnen-Pilot müssen auch in Japan zuerst die Grundregeln beachtet werden:

Grundsätzlich gelten hier fast die gleichen Regeln wie in Deutschland. Ohne eine gesonderte Genehmigung darfst du nicht in der Nähe (mindestens 9 km Abstand) von Flughäfen, dicht besiedelten Gebieten, Menschenansammlungen und Veranstaltungen fliegen.

Du darfst mit deiner Drohne nur bei Tageslicht und nicht höher als 150 m fliegen. Darüber hinaus muss ein Mindestabstand von 30 Metern zu Menschen und Gebäuden eingehalten werden.

Welche Flugverbotszonen gibt es in Japan?

Die Grundregeln geben einen allgemeinen Überblick darüber, was in Japan mit der Drohne erlaubt ist oder nicht. Darüber hinaus gibt es noch diverse Flugverbotszonen. Ohne eine gesonderte Genehmigung ist es z.B. nicht erlaubt in Tokyo zu fliegen.

Grundsätzlich gehören außerdem ein Großteil der Parkanlagen, der Tempel und natürlich auch der Regierungsgebäuden zu den Flugverbotszonen.

Auffällig ist schon, dass an vielen Attraktionen schon Schilder mit „No Drones“ hängen. Ich kann nur empfehlen, die Regeln einzuhalten und bei Unsicherheit lieber einmal mehr nachzufragen. Die Japaner kennen bei Verstößen mit Drohnen keinen Spaß und Vergehen werden mit Bußgeldern von bis zu 4000 Euro geahndet.

Übersicht über Flugverbotszonen in Japan

Eine Übersicht der Flugverbotszonen in Japan findet man auf der Seite des Verkehrsministeriums oder auf der FlySafe Map von dem Drohnenhersteller DJI.

Ehrlich gesagt eignen sich die Webseiten nicht wirklich für die Bedienung auf dem Handy. Daher war ich froh, als ich nach langer Recherche auf die AirMap App gestoßen bin. Die App zeigt die unterschiedlichen Zonen an und ob an meiner aktuellen Position das Fliegen der Drohne erlaubt ist:

Persönliche Erfahrung

Die größte Angst hatte ich tatsächlich vor den unbekannten Regeln in einem neuen Land. Am Ende zählt aber doch der gesunde Menschenverstand und mit Hilfe der AirMap App kann man gute Spots finden. Ich bin froh, dass ich meine Drohne mit dabei hatte und ich konnte so ein paar ganz coole Bilder auf meiner Japan Reise machen.

Ich hoffe, dass meine Tipps zum Drohne fliegen in Japan dir weiterhelfen konnten und ich eventuell auch dir die Unsicherheit nehmen konnte. Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne per Kommentar bei mir oder berichte auch gerne, falls du schon eigene Erfahrungen sammeln konntest.

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Lars
2 Jahre zuvor

Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Drohnenfotografie im Urlaub ist eine tolle Sache. Man sollte aber immer auf die jeweiligen Bestimmungen achten.
Mit besten Grüßen,
Lars

Benjamin

Moin aus Hamburg. Ich bin Benjamin und schreibe auf Laufmix seit 2014 über die Themen Laufen, Triathlon, Gadgets und Reisen. Außerdem zu finden auf Instagram, Facebook und Twitter. Paypal-Kaffeespende.

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