Digitaler Frühjahrsputz: Apps, Portale und Zugänge im Bereich Sport ausmisten

Der Frühling ist im vollen Gang und dank #stayathome findet bei Einigen der diesjährige Frühjahrsputz durchaus intensiver und umfangreicher statt. Ich selber habe auch fleißig ausgemistet und einige Dinge erfolgreich auf eBay Kleinanzeigen verkauft.

Doch wie sieht es eigentlich im Internet aus? Man meldet sich hier und da für neue Sport Apps, Newsletter, Portale und Services an. Teilt somit fleißig seine Daten und vergisst dann meist irgendwie, dass man sich für etwas angemeldet hat. Zeit sich also mal von den ganzen Diensten zu trennen oder Apps den Zugriff zu entziehen.

Mein digitaler Frühjahrsputz

Strava: Die App ist ist mein aktuelles Lieblingsnetzwerk, aber den Premium Service für knapp 60 Euro im Jahr benötige ich nicht und habe ihn somit direkt gekündigt. Hier lohnt es sich auch direkt einen Blick in meine Apps bei Strava zu werfen. Es wird einen angezeigt, welche Dienste alles Zugriff auf den eigenen Account haben.

Runkeeper: Hat immer fleißig meine Laufdaten übernommen, da ich den Service aber gar nicht nutze, habe ich kurzerhand meinen Account vollständig gelöscht.

Garmin: Einen Großteil meiner Geräte ist von Garmin und somit fließen alle Daten primär in diese App. Das ist auch der Grund, warum ich alle unbekannten Freunde direkt aus meiner Freundeliste geworfen habe und direkt mal geschaut habe, welche Apps alles Zugriff auf meine Garmindaten habe. Durch Zufall bin ich in den Datenschutzeinstellungen auf die private Bereich-Funktion gestoßen. Mit diser kann ich den Radius um meiner Wohnung unkenntlich machen und es ist ein wenig schwerer herauszufinden, wo ich den eigentlich genau wohne.

Komoot: Super App zum Planen und Navigieren von Strecken. Da ich die App ansonsten jedoch nicht weiter nutze, sind direkt alle Freunde und bereits erstellten Strecken rausgeflogen. Darüber hinaus habe ich direkt die Verbindung zu Garmin getrennt. Ich brauche wirklich nicht jede Aktivität in meinem Komoot Account.

Trainingspeaks: Mein Trainingsplan nutze ich erst seit einigen Monaten, dennoch hatten sich auch hier schon einige nicht benötigte Apps, welche Zugriff auf die App haben, angesammelt.

Oura-Ring: Ähnlich wie bei Trainingspeaks habe ich direkt die nicht benötigten Apps gelöscht.

Under Armor: Immerhin ist die Firma sehr ehrlich mit der Information, dass die erhobenen Daten in einem Land verarbeitet werden, welches andere Datenschutzstandards hat. Das Netzwerk habe ich nie wirklich genutzt und daher auch gleich den Account gelöscht.

Ironman Virtuell: Nie genutzt. Account direkt gelöscht.

Google Fit: Daten direkt gelöscht, Google Account aber behalten.

Runtastic: Eigentlich auch ein Account für die Löschliste, aber ich bin dort schon seit 2010 angemeldet und habe die Löschung (noch) nicht übers Herz gebracht.

Das war mal ein kleiner Einblick in meinen digitalen Frühjahrsputz und ihr seht, wie viele Apps, Freigaben für Dienste etc. sich bei mir über die Jahre angesammelt haben. Sicherlich sind es nicht wirklich kritische Daten, aber auch diese Daten haben einen Wert und es muss ja nicht direkt jeder alles über mich wissen.

Nach meinem digitalen Ausmisten fühle ich mich deutlich besser und habe nur noch die folgenden Sportapps im Einsatz:

  • Apple Health
  • Strava
  • Garmin Connect
  • Oura Ring
  • Zwift & Zwift Companion
  • Headspace
  • TrainingPeaks
  • Stryd
  • Komoot
  • Techniker
  • Datenspende

Tut Euch selbst den Gefallen und schaut eure Dienste regelmäßig durch. In diesem Sinne, fröhliches Ausmisten.

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Benjamin

Moin aus Hamburg. Ich bin Benjamin und schreibe auf Laufmix seit 2014 über die Themen Laufen, Triathlon, Gadgets und Reisen. Außerdem zu finden auf Instagram, Facebook und Twitter. Paypal-Kaffeespende.

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