SaferRun Ripcord Sirene von NATHAN im Test

Die SaferRun Ripcord Sirene von NATHAN ist ein kleines Gerät, welches die Sicherheit beim Laufen erhöhen soll.

Was die Sirene kann und wie sie sich in der Praxis schlägt, habe ich mir näher angeschaut.

Fakten zur SaferRun Ripcord Sirene

Die SafeRun Ripcord Sirene ist ein längliches Gerät aus Plastik, welches durch das Ziehen an der Lasche einen durchgehenden Alarmton mit 120 Dezibel auslöst.

Der Ton ist aus über 180 Meter Entfernung hörbar und soll eine abschreckende Wirkung haben.

Damit man das besser einordnen kann: Die Schmerzgrenze für unsere Ohren liegt bei ca. 120 Dezibel und die diese Tonhöre ist vergleichbar mit einem Martinshorn.

Der erste Eindruck

Die SaferRun Ripcord Sirene wird in einer schlichten Verpackung, mit einigen Details zum Produkt auf der Verpackungsrückseite, geliefert und kann nach dem Auspacken auch direkt verwendet werden.

SaferRun Ripcord Sirene

Eigentlich ist die SaferRun Ripcord Sirene ziemlich selbsterklärend. Auf der Rückseite befindet sich ein Clip, mit welchem sich das Gerät an verschiedenen Oberflächen befestigen lässt.

Nathan SaferRun Ripcord Sirene Rückseite

An der Unterseite befindet sich der Auslöser für den Alarm. Über die Lasche wird mit einem leichten Ziehen ein kleiner Stift hinausgezogen und die Sirene wird abgespielt. Durch einfaches Hineinstecken des Stiftes kann der Ton auch direkt wieder gestoppt werden.

Die SaferRun Ripcord Sirene hat direkt einen sehr leichten Eindruck gemacht, welches auch von der Waage mit einem Gewicht von 26g bestätigt wurde.

SaferRun Ripcord Sirene auf der Waage

Damit ihr ein wenig besser die Größe einschätzen könnt, mal ein Bild im Vergleich zu einer 2-Euro-Münze.

SaferRun Ripcord Sirene im Vergleich zu einem 2-Euro-Stück

SaferRun Ripcord Sirene beim Laufen

Der erste Eindruck war ziemlich gut. Vor dem ersten Lauf war ich allerdings neugierig wie viel Dezibel denn wirklich erreicht werden und habe mir dafür eine App zur Messung der Lautstärke auf mein Smartphone geladen.

Eine App ist sicherlich nicht so genau wie die Messung mit einem geeichtem Gerät, aber für die Bestimmung eines Referenzwertes sollte es aus meiner Sicht allemal ausreichen.

Unter idealen Bedingungen konnten tatsächlich (aufgerundet) die versprochenen 120 Dezibel erreicht werden. Sobald die Beschallung jedoch etwas indirekter wurde, ist logischerweise auch die erreichte Lautstärke geringer.

Der Clip auf der Rückseite ermöglicht einen großen Spielraum zur Befestigung. Aus meiner Sicht eignet sich hervorragend der Hosenbund, jedoch steht einer Befestigung an der Jacke oder dem Rucksack auch nichts im Wege.

Die Sirene sitzt sehr fest und durch das geringe Gewicht merkt man das Gerät beim Laufen zu keiner Zeit.

Natürlich ist auch immer die Frage, wie verhält sich die Lautstärke außerhalb der eigenen 4 Wände. Ich habe mal ein paar Eindrücke in einem Video festgehalten. Damit die Lautstärke möglichst authentisch wirkt, wurden die Videos nur zusammengeschnitten und nicht bearbeitet:

Klar, hoffentlich wird man die Sirene nie benötigen, aber dennoch war ich nach meinem Soundcheck neugierig, ob sich die Batterie tauschen lässt und das Gerät somit kein klassischer Wegwerfartikel ist.

Die SaferRun Ripcord Sirene ließ sich ohne Probleme aufschrauben und wie man auf dem Bild sieht, lassen sich auch die Batterien ohne großen Aufwand tauschen.

Fazit

Zugegeben, als Läufer bleibt man weitestgehend verschont was das Thema Sicherheit betrifft, jedoch bei Läuferinnen sieht das Thema leider schon ganz anders aus. Frauen werden wesentlich öfter angesprochen und genau hier kann die Sirene durchaus mehr Sicherheit bieten. Besonders in den dunklen Jahreszeiten ist das Gerät aus meiner Sicht als Ergänzung sinnvoll.

Der durchdringende Sound ist ziemlich unangenehm und hat auf jeden Fall eine Aufmerksamkeitswirkung. Ich könnte mir vorstellen, dass dises Geräuch wiederum abschreckend wirkt.

Ob das Gerät nun die Lösung für das Laufen allein ist, das kann ich leider absolut nicht einschätzen. Ich sehe es eher pragmatisch. Hier wird ein Gerät für 20 Euro angeboten, welches beim Laufen nicht stört und im Notfall auf jeden Fall eine größere Aufmerksamkeit erzeugt.

Ich hoffe, dass euch mein Erfahrungsbericht weiterhelfen konnte. Hinterlasst gerne ein Kommentar mit eurer Meinung.

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Benjamin

Moin aus Hamburg. Ich bin Benjamin und schreibe auf Laufmix seit 2014 über die Themen Laufen, Triathlon, Gadgets und Reisen. Außerdem zu finden auf Instagram, Facebook und Twitter. Paypal-Kaffeespende.

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