Ortlieb Seat-Pack im Test

ORTLIEB Seat-Pack im Test: eine geeignete Tasche für Rennradtouren?

In den letzten Monaten hat mich der Ortlieb Seat-Pack auf meinen Rennradtouren begleitet.

Ich war auf der Suche nach einer Alternative zu einem Rucksack, mit welcher ich bequem ein paar Ersatzklamotten und andere kleinere Gegenstände auf dem Rad transportieren kann.

Mittlerweile habe ich einige Kilometer mit dem Ortlieb Seat-Pack auf dem Rennrad gesammelt und es wird Zeit für einen Testbericht.

Fakten zum Ortlieb Seat-Pack

  • Modell: Seat-Pack (Sattelstütztasche)
  • Hersteller: Orliebt
  • Wasserschutz: IP64 (Staubdicht und geschützt gegen allseitiges Spritzwasser)
  • Volumen: 11 l oder 16 l
  • Farbe: Grau mit Reflektoren
  • Preis: Ab 129,99 €

Lieferumfang & erster Eindruck

Der Ortlieb Seat-Pack wird in einem Karton mit Fenster geliefert, welcher auf der Rückseite noch ein paar Erklärungen zum Produkt hat.

Im Karton befindet sich zusätzlich noch eine kurze Montageanleitung.

Ortlieb Seat-Pack Vorderansicht

Guckt man sich die Tasche genauer an, so befinden sich im vorderen Bereich die Anschlüsse für die Montage am Sattel.

An dieser Stelle ist die Tasche auch verstärkt und bringt ein wenig Grundstabilität.

Ortlieb Seat-Pack Seitenventil

An der linken Seite befindet sich ein Ventil, über welches die überschüssige Luft beim Zusammenrollen abgelassen wird.

Ortlieb Seat-Pack Rückansicht

Auf der Rückseite befinden sich vier Reflektoren für eine höhere Sichtbarkeit und außerdem sechs Einkerbungen. An diesen lässt sich z.B. ein weiteres Band, zur Unterstützung bei schweren Inhalten, befestigen.

Ortlieb Seat-Pack mit Rücklicht

Falls das Sattelrohr, mit montierter Tasche, nicht lang genug sein sollte, dann lässt sich hier auch prima ein Rücklicht befestigen.

Montage

Die Montage des Ortlieb Seat-Pack ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Zuerst werden die seitlichen Befestigungen unter dem Sattel durchgeführt, gefolgt von der Befestigung um das Sattelrohr.

Anschließend kann die Tasche beladen und durch das Einrollen verschlossen werden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte das Ventil, durch herausziehen des Stöpsel, geöffnet werden, damit die überschüssige Luft entweichen kann.

Nachdem die vorderen Befestigungen zum Schließen der Tasche fest sind, kann das Ventil wieder verschlossen werden und alle Befestigungen nachgezogen werden.

Die Tasche ist montiert und die Tour kann starten.

ORTLIEB Seat-Pack im Praxistest

Die Montage ist schnell erledigt und auch im Praxistest hält die Tasche was sie verspricht. Die Tasche sitzt fest und stört auch nicht während den Rennradtouren.

Falls in der Zwischenzeit etwas benötigt wird, so kann jederzeit die hintere Schnalle gelöst und die Tasche so schnell geöffnet werden. Hier ist auch der für mich einzige negative Kritikpunkt. Durch das Öffnen verliert das hintere Ende der Tasche ein wenig an Stabilität. Das Ende der Tasche sackt nach unten und es fallen ggf. ein Inhalte hinaus.

Das ist jetzt wirklich meckern auf hohem Niveau und es stört absolut nicht.

Durch meine hohe Sattelhöhe kann ich am Sattelrohr zusätzlich ein Rücklicht befestigen.

Für mich ist es immer schwer mir vorzustellen, was ich eigentlich in eine 11 Liter große Tasche alles verstauen kann.

Ortlieb Seat-Pack Inhalt für eine Rennradtour

Für eine 80 km Rennradtour an der Nordsee haben folgende Gegenstände Platz gefunden: kurze Welchselkleidung inkl. Pullover und diverse Kleinteile, wie Sonnencreme, Fahrradersatzteile, Werkzeug etc.. Mit den oben abgebildeten Gegenständen war die Tasche dann allerdings auch ziemlich voll, wie man an den Bildern weiter oben im Artikel erkennen kann.

An dieser Stelle auch ein kurzer Hinweis, dass ich Schuhgröße 49 habe und somit die Schuhe schon sehr viel Platz in der Tasche einnehmen.

Wer also kleinere Füße hat und ein wenig optimierter packt, der bekommt dementsprechend wesentlich mehr in der Tasche unter.

Fazit

Der Ortlieb Seat-Pack hat mich überzeugt. Mit einem Preis von 129,99 € ist die Tasche zwar nicht gerade günstig, ordnet sich jedoch in dem Segment der Satteltaschen ziemlich gut ein.

Die einfache Montage, das schlichte Design, die Reflektoren, die hochwertige Verarbeitung und der feste Halt während der Fahrt haben mich überzeugt. Ich kann eine absolute Kaufempfehlung aussprechen.

Falls ihr noch Fragen oder Anmerkungen habt, dann hinterlasst doch gerne ein Kommentar unter dem Artikel.

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Benjamin

Moin aus Hamburg. Ich bin Benjamin und schreibe auf Laufmix seit 2014 über die Themen Laufen, Triathlon, Gadgets und Reisen. Außerdem zu finden auf Instagram, Facebook und Twitter. Paypal-Kaffeespende.

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