Vodafone Curve Bike im Test: Was kann das smarte GPS Fahrradlicht?

Das Vodafone Curve Bike ist mit vielen spannenden Funktionen wie Rücklicht, Bremssignal, GPS-Tracker, Diebstahlschutz und Notrufsystem ausgestattet. Ich habe das smarte Fahrrad Gadget in den letzten Wochen ausgiebig getestet und meine Erfahrung für euch festgehalten.

Daten & Fakten

  • Gewicht: 256 g
  • Akklaufzeit des Trackers: bis zu 4,5 Tage im Standby
  • Akkulaufzeit des Lichts: bis zu 7,5 Stunden im Einsatz
  • Wasserdicht: IP67
  • Verkehrszulassung: StVZO konform
  • Connectivity: GPS, Mobilfunk, WLAN und Bluetooth
  • Sensoren: Beschleunigungsmesser, Gyroskop

Was kostet das Curve Bike Licht?

Das smarte Fahrrad-Rücklicht gibt es für 119,90 Euro. Hinzu kommt eine monatliche Vertragsgebühr in Höhe von 1,99 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von 24 Monate oder für 2,99 Euro pro Monat 2,99 € im monatlich kündbaren Tarif.

Vodafone Curve Bike Light & GPS Tracker, Fahrrad Brems- Rücklicht, Unfallerkennung, Hilfemeldungen, Diebstahlschutz, Zonen, Tourenansicht, robust, wasserdicht, IP67, StVZO zugel, 24 Monate ABO inkl.
  • INTELLIGENTES BREMS-RÜCKLICHT: Intelligentes Bremslicht, das bei plötzlichem Bremsen sehr hell leuchtet, mit ultraheller LED mit bis zu 20 Lumen

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Lieferumfang

Der Curve Bike Tracker wird in einem schwarzen Karton inkl. Produktabbildung geliefert.

Vodafone Curve Bike Karton

In dem karton befindet sich allerhand: Bedienungsanleitungen, Licht, GPS-Tracker, Halterung, Abdeckkappe, Schraubenzieher und 5 Gummilippen für die Halterung, sowie zwei USB C Kabel in unterschiedlichen Längen und ein kleiner Stoffsack.

Vodafone Curve Bike: GPS Tracker, Licht & Zubehör
Zubehör

Einrichtung & Montage

Das Curve Bike Licht + Tracker lässt sich in drei Teile unterteilen: Rücklicht, den GPS-Tracker und die Halterung für das Sattelrohr.

Für die initiale Einrichtung wird der GPS-Tracker sowie die Vodafone Curve Bike App (Appstore & Googleplay) benötigt. Der GPS-Tracker lässt sich über den kleinen Einschaltknopf starten. Anschließend kann die App gestartet werden, welche einen durch den kompletten Prozess der Einrichtung führt.

Da der Tracker über eine SIM Karte verfügt, muss bei Vodafone ein Account inkl. Legitimation erfolgen. Hierfür ist neben den persönlichen Daten auch der Upload vom Personalausweis sowie die Aufnahme eines Bildes erforderlich.

Ohne Account ist die Nutzung der App und Tracking Funktionen nicht möglich!

Die Einrichtung über die App war sehr selbsterklärend, weshalb ich hierauf nicht weiter eingehen. Falls ihr jedoch Fragen oder Probleme habt, dann hinterlasst gerne ein Kommentar

Nach der Einrichtung werden innerhalb der App noch die Grundlage im Umgang mit dem Tracker erklärt.

Montage am Fahrrad

Für die Montage am Sattelrohr stehen verschiedene Gummilippen zur Verfügung. Durch ausprobieren konnte die richtige Größe schnell ermittelt werden. Vor dem anbringen muss der Tracker eingeschaltet werden, da dies im Anschluss nicht mehr möglich ist. Zum befestigen wird der Tracker in die Halterung gesteckt, mit der Schraube und dem mitgelieferten Schraubenzieher fixiert.

Curve Bike am Fahrrad montiert

Die Montage ist in wenigen Minuten abgeschlossen. Je nach Ziel kann nun das Licht oder die Abdeckklappe auf den Tracker geschraubt werden.

Praxistest

Der Tracker befindet sich mittlerweile seit über 9 Monate im Einsatz und seiner Hauptaufgabe, dem Orten meines Fahrrads, meistert der Tracker sehr gut. Ich kann Minuten genau den Standort meines Rads sehen und bekomme direkt Benachrichtigung, falls das Rad eine von mir definierte Zone verlässt bzw. betritt.

Das „Always-on“ des Trackers lässt Tourenaufzeichnungen per GPS zu. Das geschieht im Hintergrund und die Fahrten lassen sich später in der App aufrufen. Leider gibt es aktuell noch keine Möglichkeiten, diese Daten in eine andere App (z.B. Strava) zu exportieren. Über die Genauigkeit des Trackers kann ich keine Aussage treffen, jedoch zeigt der Tracker grundsätzlich immer weniger Kilometer als mein Radcomputer von Garmin an. Für die eigene Sicherheit kann in der App noch die Aufprallerkennung aktiviert werden und es können weitere Personen zu der App eingeladen werden, welche wiederum zu jeder Zeit den aktuellen Standort einsehen können. Zum Glück ist bis jetzt die Aufprallerkennung noch nicht zum Einsatz gekommen.

Der Tracker, sowie das Licht lässt sich entspannt über USB-C laden. Der Vorteil liegt aber in der intelligenten Nachladefunktion des GPS-Trackers. Sobald das Fahrradlicht in den GPS Tracker gesteckt wird, wird diese automatisch geladen. Hierbei wird aber berücksichtigt, dass das Licht nicht komplett entladen wird. Dieses Prinzip ist ziemlich cool, da man sich nur noch um das Laden des Lichts kümmern muss. Natürlich funktioniert dies nur bei regelmäßiger Nutzung zuverlässig, da der GPS Tracker sonst zu sehr entladen wird.

Fazit

Was soll ich sagen? Selten hat mich ein Gadget so überzeugt wie das Curve Bike von Vodafone. Das Produkt ist ausgereift und funktioniert einfach von Anfang an ohne Probleme. Das Rücklicht ist einfach nur mit Technik vollgestopft und damit kann ich nicht mal sagen, dass ich das Gadget für diesen Preis als teuer empfinde.

Als Negativ empfinde ich den Zwang zur Anmeldung inkl. Freischaltung mit dem Personalausweis und die monatlichen Gebühren. Die monatlichen Gebühren decken sich zwar mit den Gebühren von anderen Anbietern (z.B. itsmybike.com), aber 1,99 Euro sind im Verhältnis zu einem Handyvertrag eine Ansage. Auf der anderen Seite, was sind 48 Euro im Jahr, wenn das Fahrrad mehrere Tausend Euro gekostet hat?

Darüber hinaus lässt sich auch über das GPS-Sicherheitsfeature streiten. Der Standort meines Rads ist im Keller, damit ist der Netzempfang nicht sehr gut und mein Rad wird mit einer Entfernung von einem Kilometer geortet. Damit kann ich das Zonenfeature zu Hause nur bedingt nutzen. Auch im Falle eines Diebstahls kann einfach der Sattel abgeschraubt und der Tracker (Wissen erforderlich!! !!) entfernt werden.

Die negativen Punkte sind natürlich eher die extrem Beispiel. Alles im allen bin ich sehr überzeugt von dem Curve Bike und kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Weiterführende Links

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Mario Wolf
Mario Wolf
3 Monate zuvor

Hey, hast du rausgegfunden wie man die Lichtmodi wechseln kann? Angeblich soll es drei geben. Darunter ein Blinken des Rücklichts, was den Akku schonen soll.
Liebe Grüße
Mario

Benjamin

Moin aus Hamburg. Ich bin Benjamin und schreibe auf Laufmix seit 2014 über die Themen Laufen, Triathlon, Gadgets und Reisen. Außerdem zu finden auf Instagram, Facebook und Twitter. Paypal-Kaffeespende.

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